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Testweise Einführung: Zuglaufbezogene Trassenauswirkungsinformation für KonzeptSchätzungs (KS)-Trassen zu z-24 und z-15 Wochen

Ab Anfang November werden testweise zuglaufbezogene, kapazitätsgeprüfte Trassenauswirkungsinformationen für KonzeptSchätzungs(KS)-Trassen 24 bzw. 15 Wochen vor Verkehrstag (z-24 und z-15) versandt. Mit dieser ergänzenden Information wird erstmalig zu diesem Zeitpunkt eine durchgängige Sicht des gesamten Zuglaufs inklusive Darstellung von Mehrfachbetroffenheiten erzeugt und wöchentlich über einen Messenger-Dienst versandt.

Wir als DB Netz AG verantworten als Betreiber von Schienenwegen die Planung und Durchführung von Zugfahrten für die Eisenbahnverkehrsunternehmen. Dies inkludiert auch die Umplanung von Zugfahrten aufgrund von Baumaßnahmen. Mithilfe von Konzept-Schätzungen (KS) werden für Schwerpunktbaustellen die Auswirkungen auf die betroffenen Zugtrassen fahrplantechnisch hochwertiger behandelt.

Im Rahmen des Runden Tisch Baustellenmanagement (RTB) wurde für das unterjährige Baubetriebsmanagement (BBM) eine zuglaufbezogene Kommunikation der Bauauswirkungen auf den gesamten Zuglauf vereinbart. Als nächsten Schritt hin zum abgestimmten Zielprozess werden wir zu z-24 und z-15 erstmals kapazitätsgeprüfte, durchgängige Trasseninformationen inkl. Mehrfachbetroffenheit für KS-Trassen testweise erzeugen und über einen Messenger-Dienst wöchentlich an Sie versenden.

Die ergänzende Kommunikation startet ihren Testlauf ab Anfang November.


Welche Ziele verfolgt die testweise Kommunikation der Trassenauswirkungsinformationen von KS-Trassen zu z-24/z-15?

Bisher werden KS-Baustellen singulär vor Baubeginn in der Zusammenstellung vertrieblicher Folgen (ZvF) 24 bzw. 15 Wochen vor Baubeginn kommuniziert. Mit der ergänzenden Kommunikation schaffen wir für jede KS-Zugtrasse frühzeitig eine Zusammenstellung aller baubedingen Betroffenheit im gesamten Zuglauf (inkl. Mehrfachbetroffenheiten). Die gebündelte Kommunikation aller Betroffenheiten entlang des gesamten Laufwegs führt zu einer höheren Transparenz, verbessert die Planbarkeit und Verlässlichkeit der KS-geregelten und kapazitätsgeprüften Trassen und schafft die Grundlage für eine Ausdetaillierung des zukünftigen Stellungnahmeprozesses.


Wie erfolgt die Rückmeldung auf die Trassenauswirkungsinformationen für KS-Trassen?

Im Rahmen des testweisen Versands von Trassenauswirkungsinformationen möchten wir Sie einladen, uns zusätzlich trassenbezogene Stellungnahmen zu den übermittelten KS-Trassen zukommen zu lassen. Mithilfe Ihrer Rückmeldungen möchten wir die technischen und prozessualen Voraussetzungen für eine geplante standardisierte Verarbeitung von trassenbezogenen Stellungnahmen schaffen.

Die Abgabe der Stellungnahmen soll dabei über ein mit dem Messenger versendeten standardisierten Format erfolgen. Weiterführende Informationen und Erklärungen u.a. zum geplanten Stellungnahmeformat erhalten Sie zusammen mit der Trassenauswirkungsinformation über den Messenger-Dienst.


Bitte beachten Sie, dass weiterhin die nach Richtlinie 402.0305 versendeten Dokumente sowie die dort enthaltenen Regelungen zur Kommunikation und Abstimmung von Baumaßnahmen gelten.

Vorerst verwenden wir die für die Versendung der Zusammenstellung der vertrieblichen Folgen (ZvF) hinterlegten E-Mail-Adressen.

Wenn Sie andere E-Mail-Adressen zur Kommunikation der Trassenauswirkungsinformation wünschen, teilen Sie dies bitte zeitnah Ihrem Kundenbetreuer mit.

Wir freuen uns auf eine Rückmeldung von Ihnen zum ersten Versand. Bitte senden Sie Anmerkungen und Anregungen sowie mögliche Rückfragen an nebenstehende Kontaktadresse.