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Weiterentwicklung der SNB Fahrplanjahr 2021

Für das Fahrplanjahr 2021 setzen wir auf einen erweiterten Dialog mit den Zugangsberechtigten (ZB) durch die Stärkung der Fahrlagenberatung mit der neuen Option auf Testierung.

Der diesjährige Entwurf zu den Schienennetz-Benutzungsbedingungen (SNB) Fahrplan 2021 enthält u.a. eine Weiterentwicklung der bisher zur Anwendung gekommenen Fahrlagenberatung. Das Ziel ist eine frühzeitige Vorkoordinierung von stabilen, geänderten oder neuen Verkehrskonzepten.

Mit dem Auslaufen von 75% der aktuellen Rahmenverträge im Fahrplanjahr 2020, bedarf es für das Folgefahrplanjahr eine geordnete und gestärkte Fahrlagenberatung, welche beginnend ab 8 Monate vor der eigentlichen Netzfahrplanbestellung, für einen stabilen Rahmen sorgen soll.

Zudem bieten wir den ZB mit der Teilnahme an der Fahrlagenberatung eine neue Möglichkeit, für vertaktete und/oder ins Netz eingebundene Verkehre, die mindestens einen überlasteten Schienenweg (ÜLS) tangieren, ein Testat zu erlangen.

Das Testat, bezogen auf eine Trasse, wird dem Kunden noch vor der Netzfahrplanerstellungsphase zugesprochen, wenn diese Trasse widerspruchsfrei zu den von anderen Kunden in der Fahrlagenberatung angemeldeten vertakteten/ ins Netz eingebunden Verkehre grundsätzlich fahrbar eingestuft wird. Erfolgt die anschließende Trassenanmeldung wie beraten, erhält der Kunde genau diese Trassen im Netzfahrplan mit dem gewohnten Konstruktionsspielraum von +/- 3 min im Schienenpersonenverkehr (SPV) sowie +/- 30 min im Schienengüterverkehr (SGV). 

Das frühzeitige Einbringen in den Prozess erweitert für alle Beteiligten den möglichen Lösungsraum insbesondere auf hochausgelasteten Schienenwegen. Durch die Optimierung der Engpässe, kann die Nutzung der eingeschränkten Kapazitäten noch besser gesteuert werden.

Dieses Vorgehen unterstützt vor allem die effiziente Konfliktlösung im Rahmen der späteren Netzfahrplanerstellung und soll die Planbarkeit für den Kunden erhöhen.

Im Rahmen einer Telefonkonferenz am Montag, den 26.08.2019 von 13:00 bis 13:30 Uhr möchten wir Ihnen das konkrete Thema erläutern und Ihre Fragen diskutieren. Mit folgenden Einwahldaten können Sie an der Telefonkonferenz teilnehmen.


Einwahldaten: +49-6925511-4400 Deutschland (öffentliche Einwahlnummer)  

Zugangscode: 165 190 414  

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