Deutsche Bahn
DB6790
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Einzelsendungen: Außergewöhnliche Transporte

Wir können der Einstellung außergewöhnliche Transporte nur dann zustimmen, wenn die Züge weiterhin exakt in ihrer geplanten Trasse durchgeführt werden können. Für eine Berücksichtigung zum Netzfahrplan 2020 sollten rechtzeitig die Weichen gestellt werden.

Möchten Sie einzelne aT (außergewöhnliche Transporte) in Züge einstellen, für die Sie bereits einen Einzelnutzungsvertrag mit der DB Netz AG abgeschlossen haben? Das ist grundsätzlich möglich, wenn Sie unter Nutzung des Trassenbestellvordrucks 402.0202V04 eine Anmeldung bei DB Netz auslösen.

Allerdings: Eine Umsetzung ist nur dann möglich, wenn es durch die zu berücksichtigenden Bedingungen des aT (z. B. Gleisvorschriften, Bedingungen zu benachbarten Gleisen) nicht zu Abweichungen von den Planungsparametern gemäß SNB (Ril 402.0206) kommt, die bei der Planung dieses Zuges zur Anwendung kamen.

Werden in der Machbarkeitsstudie aT etwa langsamere Betriebsstellenfahrwege vorgeschrieben oder führen z. B. die Berücksichtigungen von Nachbargleisbedingungen (z.B. Lü Dora) zu Konflikten mit bereits geplanten Zügen, kann der aT nicht in diesem Zug durchgeführt werden. Ihr Anmeldewunsch für aT für diesen Zug wird dann dokumentiert zurückgegeben. 

Für regelmäßig wiederkehrende aT mit wenig kapazitätsrelevanten Bedingungen verweisen wir auf die Möglichkeit, diese bereits bei der Trassenanmeldung der Regelzüge im Netzfahrplan bzw. im langfristigen Gelegenheitsverkehr mit anzugeben, so dass sie bei der Konstruktion berücksichtigt werden können. Geben Sie hierfür die DB-Bza-Nummer(n) der zu unterstellenden Machbarkeitsstudien aT bei der Trassenanmeldung in das Feld „BZA“ ein. Die bevorstehende Bestellphase zur Netzfahrplanerstellung 2020 bietet hierfür eine gute Gelegenheit.