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Das Stationspreissystem - transparent, übersichtlich und stabil

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Die Einteilung sämtlicher rund 5.400 Bahnhöfe in sieben Kategorien ist die Grundlage für das Preissystem „SPS 11“. Jeder Bahnhof wird nach bundesweit einheitlichen Kriterien einer Kategorie zugeordnet.

Das aktuelle Preissystem für die Nutzung der Personenbahnhöfe der DB Station&Service AG beinhaltet einen Preiskatalog mit sieben aufgaben- trägerspezifischen Kategoriepreisen. Durch die Beibehaltung eines Kategoriepreismodells bleibt die Vermeidung von Preisschwankungen und Preisspitzen und somit eine hohe Planungssicherheit für unsere Kunden weiterhin gewährleistet. Jeder Bahnhof wird nach bundesweit einheit- lichen Merkmalen einer Kategorie zugeordnet, wobei Bahnhöfe der oberen Kategorien (Kat. 1 und 2) grundsätzlich vor allem große Knotenbahnhöfe darstellen, während von den unteren Kategorien (Kat. 5, 6) in der Regel eher Bahnhöfe mit geringerer verkehrlicher Bedeutung bzw. Infrastruktur oder in der Kategorie 7 einfache Haltepunkte erfasst werden. Nähere Erläuterungen zu den Bahnhofskategorien erhalten Sie unter www.deutschebahn.com/bahnhofskategorien.

Zur Veranschaulichung der nun folgenden Erläuterungen finden Sie am Ende der Seite eine Präsentation zum SPS 11.

Die Zuordnung der Stationen in die Kategorien erfolgt auf Basis der Segmente Infrastruktur, verkehrliche Bedeutung und Ausstattung mit jeweils zwei definierten Elementen anhand eines mathematischen Modells. Die Summierung der entstandenen Werte aller Elemente ergibt die Grundkategorisierungszahl für eine Station. Anhand definierter Schwellenwerte erfolgt letztendlich die Zuordnung einer Station zu einer der sieben Kategorien (siehe Chart 7).

Insgesamt folgt die Kategorienzuordnung der Bahnhöfe einheitlichen, objektivierbaren und transparenten Maßstäben. Eine unterschiedliche Bewertung von Verkehrsarten oder Zuggattungen erfolgt nicht.

Der zweite Schritt des Stationspreissystems, die Preisbildung, zeichnet sich vor allem durch den regionalen Bezug zu einem SPNV-Aufgabenträger und damit einer höheren Marktnähe aus (siehe Chart 8). Künftig wird es 196 Stationspreise (7 Kategorien x 28 Aufgabenträger) geben (siehe Chart 9). Damit sind die Preise stärker ausdifferenziert als beim Vorgänger-Preissystem, dem „SPS 05“, bei dem für sechs Kategorien bundesland- spezifische Preise (6 Kategorie x 16 Bundesländer = 96 Stationspreise) gebildet wurden.

Jeder der 196 aufgabenträger- und kategoriespezifischen Preise basiert auf einem reinen Kostenbezug zuzüglich eines prozentual einheitlichen Deckungsbeitrags (Prinzip der einheitlichen Kostendeckung). Damit wurde den Vorgaben der Regulierungsbehörde zur Preisbildung Rechnung getragen. Auf Grund der abweichenden Kostensituation oder Unterschieden in der Auslastung kann es zu Preisunterschieden bei Stationen gleicher Kategoriezugehörigkeit zwischen den Gebieten der Aufgabenträger kommen. Aus dem gleichen Grund ist eine zu den höheren Bahnhofskategorien hin aufsteigende Preistreppe nicht in jedem Fall gewährleistet.

Zusätzlich wird der Zuglängenfaktor neu gestaltet, um die Infrastruktur- anforderungen längerer Züge angemessen zu berücksichtigen. Darüber hinaus bewirkt der Zuglängenfaktor, die Aufteilung der Stationspreis- verteilung zwischen Nah- und Fernverkehr im Vergleich zum „SPS 05“ nahezu unverändert zu lassen und monetäre Verwerfungen in den Verkehrsarten möglichst zu minimieren.

Im Dokument am Ende dieser Seite finden Sie weitere Erläuterungen zur Preisbildung im Rahmen des Stationspreissystems, „SPS 11“.

Die aktuelle Preisliste, Allgemeine Geschäftsbedingungen und Ansprechpartner für die Nutzung der Infrastruktur von Personenbahnhöfen finden Sie über das Auswahlmenü - rechts oben auf dieser Seite.

Voraussetzung für die Nutzung ist ein gültiger Stationsnutzungsvertrag, mit dem die DB Station&Service AG den Eisenbahnverkehrsunternehmen ein Nutzungsrecht für die Infrastruktur der Bahnhöfe einräumt.

Einzelheiten zur Anmeldung der Stationsnutzung und zum Abschluss von Stationsnutzungsverträgen enthalten die Allgemeinen Geschäftsbe- dingungen. Wir weisen darauf hin, dass Anmeldungen im Gelegenheits- verkehr regelmäßig 18 Werktage vor dem geplanten Verkehrstag bei der DB Station&Service AG schriftlich vorliegen sollen. Das Formblatt für die Anmeldung einer Stationsnutzung im Gelegenheitsverkehr finden Sie über das Auswahlmenü rechts oben auf dieser Seite.

Informationen zum Stationspreissystem 2011

Dateiformat: PDF

Dateigröße: 0,78 MB

Letzte Aktualisierung: 07.01.2011

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Verwischter Regionalzug bei Durchfahrt eines Bahnhofes

Weitere Informationen:

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http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/geschaefte/infrastruktur__schiene/personenbahnhoefe/stationsnutzung/preisliste.html
http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/geschaefte/infrastruktur__schiene/personenbahnhoefe/stationsnutzung/geschaeftsbedingungen.html

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